Wer ein Testament beim Notar erstellen lässt, muss mit bestimmten Gebühren rechnen. Doch wie hoch sind die Notarkosten tatsächlich – und wie werden sie berechnet?
👉 In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zu den Notarkosten für ein Testament, inklusive konkreter Beispiele und verständlicher Erklärungen.
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Wie berechnen sich die Notarkosten für ein Testament?
Die Kosten für ein Testament beim Notar sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem sogenannten Geschäftswert – also dem Vermögen des Erblassers.
Die Grundlage bildet das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Das bedeutet:
- Alle Notare verlangen die gleichen Gebühren
- Es gibt keine Preisunterschiede zwischen verschiedenen Notaren
- Die Kosten steigen mit dem Vermögen
👉 Entscheidend ist immer der Wert zum Zeitpunkt der Testamentserstellung.
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Notarkosten für ein Testament im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt typische Notarkosten für ein Testament:
| Vermögen | Notarkosten (ca.) |
|---|---|
| 50.000 € | 165 € |
| 200.000 € | 546 € |
| 500.000 € | 1.070 € |
| 1.000.000 € | 1.870 € |
Hinweis: Die tatsächlichen Kosten können im Einzelfall leicht abweichen.
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Praxisbeispiel: So entstehen die Notarkosten
Ein Beispiel macht die Berechnung besonders verständlich:
Eine Person besitzt:
- Immobilie: 300.000 €
- Sparguthaben: 50.000 €
- Wertpapiere: 50.000 €
👉 Gesamtvermögen: 400.000 €
Die Notarkosten liegen in diesem Fall bei rund 900 € bis 1.000 €.
👉 Wichtig: Schulden werden vom Vermögen abgezogen.
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Welche Vermögenswerte werden berücksichtigt?
Für die Berechnung der Notarkosten zählt das gesamte Vermögen. Dazu gehören:
- Immobilien und Grundstücke
- Sparguthaben und Bargeld
- Aktien und Wertpapiere
- Fahrzeuge
- Schmuck und Kunstgegenstände
- Unternehmensanteile
- Lebensversicherungen
👉 Der Notar hilft Ihnen bei der Bewertung und prüft die Angaben.
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Zusätzliche Kosten beim Notar
Neben der eigentlichen Beurkundung können weitere Kosten entstehen:
- Beratungsgespräch
- Entwurf des Testaments
- Änderungen oder Ergänzungen
👉 Diese Leistungen sind meist bereits in den Gebühren enthalten.
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Kosten für die Hinterlegung beim Nachlassgericht
Ein notarielles Testament wird automatisch beim Nachlassgericht hinterlegt.
- Verwahrung: ca. 75 €
- Zentrales Testamentsregister: 18 €
Gesamt: ca. 93 €
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Spart ein notarielles Testament Kosten?
Auf den ersten Blick wirkt ein Notar teurer als ein handschriftliches Testament. In der Praxis kann er jedoch Geld sparen:
- Kein Erbschein erforderlich → spart oft mehrere hundert Euro
- Weniger Streit → keine Anwaltskosten
- Klare Regelungen → keine teuren Fehler
👉 Besonders bei Immobilien oder größeren Vermögen lohnt sich ein Notar fast immer.
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Unterschied: Einzeltestament vs. Berliner Testament
Die Notarkosten unterscheiden sich je nach Testamentstyp:
- Einzeltestament: Kosten basieren auf dem Vermögen einer Person
- Berliner Testament: gemeinsames Vermögen wird berücksichtigt
👉 Dadurch können die Kosten beim Berliner Testament höher ausfallen.
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Typische Fehler bei der Kostenberechnung
Viele Menschen unterschätzen die Notarkosten oder berechnen sie falsch. Häufige Fehler sind:
- Vermögen zu niedrig ansetzen
- Immobilien falsch bewerten
- Schulden nicht berücksichtigen
- Zusatzkosten vergessen
👉 Lassen Sie sich im Zweifel immer vom Notar beraten.
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Fazit: Notarkosten für ein Testament
Die Notarkosten für ein Testament sind klar geregelt und hängen direkt vom Vermögen ab. Sie bieten dafür jedoch ein hohes Maß an Sicherheit und können langfristig sogar Kosten sparen.
👉 Wer Fehler vermeiden und seinen letzten Willen rechtssicher festhalten möchte, ist mit einem Notar gut beraten.
Stand: Die Angaben basieren auf dem aktuellen Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG, Stand 2025).
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FAQ: Notarkosten Testament
Was kostet ein Testament beim Notar?
Die Kosten hängen vom Vermögen ab. Bei 50.000 € liegen sie bei etwa 165 €, bei 500.000 € bei rund 1.070 €.
Sind Notarkosten gesetzlich festgelegt?
Ja, die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt und bei allen Notaren gleich.
Kann man Notarkosten sparen?
Ja, durch ein handschriftliches Testament. Allerdings besteht hier ein höheres Risiko für Fehler.
Welche Vorteile hat ein Notar?
Ein Notar sorgt für rechtssichere Formulierungen und kann spätere Streitigkeiten vermeiden.
Wer muss die Notarkosten bezahlen?
Die Kosten trägt in der Regel die Person, die das Testament erstellt.
